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GNADENLOS AUSMISTEN: VON DIESEN 6 DINGE SOLLTEST DU DICH TRENNEN

Ankleide Ausmisten

Irgendwann hatte ich keinen Überblick mehr und von Platz schon gar nicht die Rede. Ich brauchte mal wieder Ordnung, Platz und Überblick über alle meine Teile aus meiner Garderobe.
Es ist nicht so, dass ich nicht alle paar Monate flüchtig durch mein Ankleide wäre und einzelne Teile entsorgt hätte… nein, aber halt nur flüchtig.

Konmari Methode

Marie Kondo heisst die Aufräumexpertin aus Japan, die inzwischen weltweit berühmt ist. Sie hat schon mehrere Bücher über ihre Konmari-Methode veröffentlicht und ist für Aufräume Aktionen, Kooperationen und Interviews gut ausgebucht.

Letztes Jahr habe ich mir eins ihre eBooks gelesen und als ich auf den Philippinen war, wieder kurz Revue passieren lassen. Ich wollte ihre Methode, Tipps und Tricks wieder auffrischen, denn ich wusste, dass im 2020 das Projekt «Ankleide Ausmisten» über die Bühne gebracht werden muss.

Das Ziel

Zuerst muss man sich überlegen, was das Ziel ist. Wie soll dein Ankleide aussehen? Warum willst du ausmisten?

Meine Ziele waren für mich klar. Ich wollte den Überblick wieder haben. Teile, die ganz hinten versteckt sind oder unter den 3 Jeansjacken hängen, will ich wieder sehen können. Im Weiteren wollte ich mehr Platz schaffen. Zu volle Schränke mag ich einfach nicht und verwirrt nur. Spätestens wenn die Kleiderbügel noch kaum bewegbar sind und 10 Kg pro Stück wiegen, ist fertig mit lustig. Dann zu guter Letzt, ich wollte mich von Sachen trennen, die ich einfach nicht mehr trage und auch nie wieder tragen werde. Das ist der Hauptgrund, warum ich letztes Jahr dieses Buch gelesen habe. Ich glaube, dass zu viele Sachen, Dinge, Unnötiges und Ballast schlechte Laune verbreitet. 

Das Aussortieren

Nach der Konmari Methode, darf man alles behalten, was einem Freude bringt, der Rest kommt weg. Vor dem Aussortieren nach dieser Methode habe ich mich lange gefürchtet und deswegen wurde das Projekt so lange verschoben.

Die Methode besagt, man soll ALLES aus den Schränken nehmen und an einem zentralen Ort gesammelt werden. Klingt easy oder? Ne. Ist. Es. Nicht.
Nicht, bei den ganzen Schränken, freistehenden Kleiderstangen und Schubladen. Schon allein dafür brauchte ich Stunden.
Dann wird jedes Kleidungsstück in die Hand genommen und stellst die die Fragen: Bringt es mir Freude oder ist es an der Zeit sich zu trennen?

Tipp: Dafür braucht man Zeit und die gute Laune, aber auch die erbarmungslose, ehrliche Laune. Man muss auch in Stimmung sein knallharte Entscheidungen zu treffen!

Die Entscheidung

Für eine endgültige Entscheidung habe ich viele Teile anprobiert und mich wirklich gefragt, ob ich das Stück noch behalten möchte oder nicht. Auch das braucht seine Zeit. Nehmt euch die Zeit, seid aber auch hart und ehrlich zu euch selbst, ansonsten funktioniert das nicht.

Nachdem Ausmisten kommt das Einräumen

Das Einräumen hat mir am meisten Zeit gekostet aber auch am meisten Freude bereitet. Ich habe mir auch überlegt, wie ich die Einordnung angehen will. Ich habe zwar nur Teils der Mari Kondo Methode angewendet, bin aber bis jetzt ganz gut zufrieden.

Im Idealfall besitze ich jetzt nur Teile, die mir auch Freude bereiten. Ich habe jetzt wieder einen guten Überblick und viel mehr Platz.

Logischerweise habe ich vor dem Einräumen alles Schränke, Tablare, Schubladen und Spiegel blitzblank geputzt. Wir bekommen ja nicht monatlich alle Klamotten aus den Schränken, oder? Haha.

6 Dinge, die du beim Ausmisten wegschmeissen solltest:

  1. Alles was nicht mehr passt

Ich weiss, wir denken oft «nächste Woche aber… dann beginnt meine Diät». Seien wir ehrlich, die Einzelstücke, welche du jetzt nicht trägst, weil du ein halbes Kilo zulegt hast, wirst du vermutlich in 6 Monate nachdem du abgenommen hast auch dann nicht mehr tragen. Sie hängen ja bei uns bei 5 Jahren… also weg!

  • Alles in einem schlechten Zustand ist oder schlechte Qualität hat und/oder schon oft getragen wurde

In meiner Garderobe hängen high quality Pieces, aber auch schlechte… Das T-Shirt, das du bei H&M letztes Jahr für 9.95 CHF gekauft hast und schon 50 mal gewaschen wurde, wirst du vermutlich dieses Jahr nicht mehr tragen. Die Nähte sind verformt, der Stoff sieht aus, als käme es aus einem Kriegsgebiet und das Weiss, ist auch nicht mehr Weiss aus und nein, auch Perwoll kann das nicht mehr retten… also weg damit!

  • Schuhe, die zu eng sind oder schon beim Anziehen schmerzen

So Leute, seit ich pendle setze ich auf bequeme Schuhe, sehr bequeme! Bequem ist King! Als ich vor ein paar Wochen ausgemistet habe, sind einige Schuhe erbarmungslos raus geflogen, weil sie schlichtweg einfach zu unbequem waren. Und ganz ehrlich, was bringt uns, Schuhe im Schrank zu halten, die wir sowieso nicht mehr tragen werden? So sparen wir uns Platz und paar Pflaster Ladys…

  • Socken, welche die bessere Hälfte verloren haben

Socken war bei mir auch so ein grosses Thema. Alle Socken hatten super chaotisch ihr Platz in einer Schublade und jeden Tag aufs Neue habe ich mir ein paar gesucht. Manchmal dauerte es länger, manchmal ging es schnell. Jetzt ist Schluss! Ich habe mir Sockenclips gekauft. Jedes Sockenpaar wurde in detektivischer Puzzlearbeit gesucht und mit der Klammer wieder zusammengebracht. Die Klammern halten die Paare sogar in der Waschmaschine zusammen und nach der Wäsche  kann man sie aufhängen.

  • 1000 Home-Sweet-Home Keypieces

Ich weiss, alles was wir für draussen nicht anziehen wollen, schmeissen wir nicht weg, weil sie ja noch für Zuhause gut dienen. Jedes Mal wenn ich bei meiner Mom in Portugal ausmiste und ein Stück wegschmeissen will, lautet das Argument, es sei ja noch in einem guten Zustand und sie könne es gut Zuhause tragen. Auch wenn das Stück schon sehr unmodisch und out ist. Mag sein, davon braucht man aber nicht 100 Stücke, es sei du hast alle 60 Tage Waschtag, dann würde ich es mir überlegen. 🙂

  • Alle Stücke, die du kein Mut hast zu tragen

Dann gibt es die Stücke, die man aus Versehen gekauft oder bei einem Topmodell gesehen hat, die man nie ausführen wird. Warum? Weil sie an einem Topmodell in der Vogue oder auf Instagram bei irgendjemand einfach anders aussehen als an uns selber. Leute, wenn wir das bisher nicht ausgeführt haben, dann werden wir es nächstes Jahr höchstwahrscheinlich auch nicht tun. Nein, auch nicht übernächstes… also weg damit oder verschenkt es jemand, der mutiger ist und es auch trägt.

Für diejenigen, die auch ausmisten möchten, hoffe ich hiermit etwas Inspiration mit dem auf Weg zu geben. Habt viel Geduld, nehmt euch Zeit und seid stark!! 🙂

xx NISSI

Kleiderschrank Ausmisten
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