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Total exotisch und doch nah – Schwedisch-Lappland

Eigentlich zieht es mich ja immer in die Sonne. Aber als ich Bilder von den Polarlichtern gesehen habe, hat es mich echt umgehauen und ich musste einfach mehr darüber erfahren. So kam ich auf die Region Schwedisch-Lappland. Und hab herausgefunden, dass es dort noch viel mehr zu entdecken gibt.

Schwedisch-Lappland im Sommer und Winter

Schwedisch-Lappland liegt am nördlichsten Ende Schwedens am Polarkreis und ist superspärlich besiedelt. Das heisst, wer Ruhe sucht, ist dort perfekt aufgehoben. Aber aufgepasst: Im Winter kann es bis zu -40 Grad Celsius kalt werden. Manchmal gibt es auch bis zu vier Meter Neuschnee! Allerdings sagt man, dass die Kälte so trocken sei, dass man es mit der richtigen Kleidung wohl gut aushält – aber ich bezweifle, dass diese Regel für mich gilt. Immerhin: Im Sommer wird es dann doch bis zu 30 Grad warm.

Was macht man am Polarkreis?

Also, das Coole ist, dass es in Schwedisch-Lappland im Sommer im Prinzip zwei Monate lang nicht dunkel wird. Das heisst, du kannst 24 Stunden alles machen, worauf du Lust hast. Zum Beispiel eine Packrafting-Tour durch unberührte und beeindruckende Natur oder eine Partie Golf um Mitternacht. Ich kann mir das gar nicht richtig vorstellen, wie sich das anfühlt, wenn es einfach nie dunkel wird. Sicher gut für meinen Vitamin-D-Haushalt! Natürlich kannst du auch Wandern gehen oder Radtouren machen. Nach den Erkundungstouren schläft man dann in Baumhaushotels.

Wann und wo sieht man die Polarlichter?

Es gibt ein Bergdorf namens Abisko. Dort stehen die Chancen wohl am besten, die Polarlichter zu sehen. Und das weltweit! Polarlichter heissen eigentlich Aurora Borealis und brauchen vor allem Dunkelheit und entweder den Süd- oder den Nordpol. In Abisko ist der Himmel oft klar und weil es mitten im Nationalpark liegt, stören keine Stadtlichter. Zwischen September und März ist es am wahrscheinlichsten, das krasse Farbenspiel sehen zu können. Und es gibt eine App beziehungsweise Website, die einigermassen verlässliche Aussagen darüber treffen kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, die Polarlichter zu sehen. Allerdings gibt es natürlich auch hier keine Garantie.

Schlafen im Eis

Wenn ich mir vorstelle, mitten im Winter ganz nach Norden zu fahren, wird mir schon kalt. Dann habe ich noch den Tipp bekommen, in einem Eishotel zu übernachten. Das muss wohl ein unvergleichliches Erlebnis sein. Bei ungefähr -5 Grad bekommt man Schlafsäcke, die für diese Temperaturen ausgelegt sind. Dann zieht man warme Socken und Thermounterwäsche an und soll ganz gemütlich im Eis schlafen können. Das Eishotel schmilzt jedes Jahr im Frühling und wird dann im Winter wieder aufgebaut. Allerdings gibt es auch „normale“ Zimmer für weniger Kältebegeisterte. Ob ich es wirklich wagen werde, weiss ich noch nicht. Aber neugierig bin ich auf jeden Fall! Und nach meinen Reisen in den Süden, wie zum Beispiel nach Marrakesch, wäre ein Trip in eine ganz andere Richtung vielleicht eine tolle Inspiration für mich!


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