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WENN’S EINFACH WÄRE, WÜRD’S JEDER MACHEN

Der Titel hat mich sofort angesprochen: Stimmt doch, wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen? Meiner Meinung nach, passt das zu vielen Themen und Lebenssituationen.

Das war mein erstes Buch von Petra Hülsmann. Der Schreibstil ist flüssig und locker. Die Geschichte ist leicht, nett und sie hat mich zum Schmunzeln gebracht. Sie ist aber auch nachdenklich, wenn es um die Lebensweise und Perspektiven Jugendlicher in sozial „schwachen“ Verhältnissen geht. Kann man tatsächlich das Buch nicht mehr weglegen. Ein ernstes Thema, die uns auf eine lockere und teilweise humorvolle Art zum Nachdenken anregt.

Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen

Ein Buch, dass ich für den Sommer gut empfehlen kann. Am Pool, See oder Strand liest sich die Geschichte bestimmt noch besser. Das Cover ist sehr farbenfroh und sommerlich. Ich muss gestehen, hätte der Titel nicht eine solche positive Wirkung auf mich gehabt, hätte ich das Buch nicht gelesen (bzw. wäre ich die Kooperation nicht eingegangen), weil mich das Cover ehrlich gesagt persönlich nicht anspricht. Mich sprechen in der Regel andere Art von Covers an. Nachträglich kann ich euch sagen, dass die Erdbeertorte zum Inhalt der Geschichte passt und hey, einmal mehr, das Cover muss nicht immer zum Inhalt eines Buches etwas aussagen.

Die Geschichte

Wie gewohnt wurde die Geschichte aus der Sicht der weiblichen Hauptperson erzählt.  Durch ihren Charakter und ihre Art und Weise, hat Annika bei mir nicht immer gepunktet. Manchmal fand ich sie einfach nur verwöhnt und nervig und ein paar Mal musste ich die Augen rollen, weil sie eine typische Lehrerin ist, die alles besser weiss und alles verbessern will. Aber dann kamen andere Seiten zum Vorschein, die sehr sympathisch auf mich wirken. Sie macht eine starke Entwicklung durch, von Oberflächlich und Egoistisch wird sie zu einer engagierten und mitfühlende Lehrerin. Diese Entwicklung wirkt sich nicht nur positiv auf ihrem beruflichen Leben, sondern auch auf ihrem Privaten Leben aus.

Annika unterrichtet mit Leidenschaft, vorzugsweise an einer anständigen und zivilisierten Schule wie dem Werther Gymnasium in Hamburg. Doch ausgerechnet an ihrem 27. Geburtstag erfährt sie, dass sie an die Astrid-Lindgren-Schule (eine Brennpunktschule) wegen Personalnotstand delegiert wird. Annika ist alles andere als erfreut über die Nachricht. Annika trifft auf Schüler die kein Interesse am Unterricht haben, sie will nur noch weg und dafür hat sie sich einen Plan ausgedacht.

Sie gründet eine Musical AG, mit der sie den Hamburger Schultheaterpreis gewinnen will. Aber das ist alles schwieriger als gedacht und alleine schafft sie es kaum zu stemmen. Alles läuft anders als geplant und deswegen sucht sich Annika Hilfe bei ihrem ehemaligen Schwarm Tristan, der heute Theaterregisseur ist…. Aber eben… wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen…

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen Wenn's einfach wär, würd's jeder machen Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

In lovely collaboration with Bastei Lübbe

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